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Nach wie vor wichtig, aber anders priorisiert: Keywords. Nicht jede neue Webseite macht es, wir empfehlen es aber strikt zu tun: Niemals eine Webseite ohne vorherige Recherche zu den wichtigsten Keywords erstellen. Einfach, aber effektiv. Warum überhaupt planen und wie die Planung der nächsten Webseite aussehen sollte, erklären wir hier.

Egal, ob eine neue Webseite, ein neues Projekt oder eine neue Kampagne ansteht. Egal, ob umkämpfte Branche oder Marktnische. Starten sollte man immer mit dem wichtigsten Bestandteil der Vorbereitungen: der Keyword-Recherche.

Nur in ganz seltenen Fällen sind Webseiten bei Google „einfach so“ erfolgreich. In der Regel steht hinter großen IT-Projekten ein cleverer Marketeer mit SEO Know-how. Dabei werden globale Themen wie eine valide Seitenstruktur oder die Umsetzung einzelner Unterseiten behandelt. Als Entscheidungsgrundlage dienen hierbei immer die Ergebnisse der Keyword-Recherche.

In 3 Schritten zu den wichtigsten Keywords

Bei einer Keyword-Recherche sollen die für das eigene Projekt wichtigsten Suchbegriffe ermittelt werden. Dabei arbeitet man sich i.d.R. schrittweise von generischen zu speziellen Begriffen vor, bewertet und kategorisiert die Keywords anschließend nach bestimmten Kriterien, entwickelt darauf aufbauend eine passende Seitenstruktur und ermittelt die Inhalte der wichtigsten Unterseiten.

  1. Brainstorming
    Wonach würde ich suchen, wenn ich mich über meine Produkte oder Dienstleistungen informieren möchte? Wie finde ich den besten Anbieter der Stadt? Solche und ähnliche Fragen führen automatisch zu den ersten potenziellen Keywords. Hilfreich an dieser Stelle: ein Austausch mit Bekannten. Sie verwenden oft ganz andere Suchbegriffe. Gerade jemand, der seinen Beruf schon lange ausübt, übersieht diese Perspektive, und damit auch potenzielle Besucher.
  2. Weitere Begriffe
    Es gibt unzählige kostenlose Tools zur Keyword-Recherche, zB Google-Keyword-Planer oder div. WP-Plugins. Die Liste potenzieller Keywords steigt mithilfe der genannten Tipps sowie entsprechender Tools schnell auf mehrere hundert Begriffe. Bevor wir jedoch aussortieren noch zwei häufig unterschätzte Tipps:

    • Schauen, was die direkten Mitbewerber machen. Worüber berichten sie auf ihrer Webseite? Welchen Themen widmen sie sich auf ihren Unterseiten? Und wer steht bei Google aktuell auf den vorderen Plätzen? In kurzer Zeit lassen sich die wichtigsten Mitbewerber abklappern und so weitere relevante Keywords ermitteln.
    • Einer kurzer Blick auf die Inhalte von Frageportalen wie gutefrage.net liefert neben unzähligen Suchen à la „Anbieter aus Stadt“ auch ganz spezielle Bedürfnisse, zB sucht ein Nutzer dort nach speziellen Endfertigungen, ein weiterer informiert sich über die Preise einer Dienstleistung. Und von solchen Fragen lassen sich meist konkrete Bedürfnisse und davon ausgehend Keywords ableiten :) Wer zusätzlich auf der eigenen Webseite auch Fragen der potenziellen Kundschaft beantwortet, steigert seine Chancen auf qualifizierte Besucher – also solche, die wahrscheinlich auch zu zahlenden Kunden werden. Ein weiterer Schritt in Richtung des eigentlichen Ziels: der Umsatzsteigerung.
  3. Analyse
    Nach Anwendung der Tools, der Befragung von Bekannten und der Durchsuchung von Webseiten der Mitbewerbern sowie von Frageportalen ist das Ergebnis meist eine Liste von mehreren hundert Keywords. Was jetzt noch fehlt, ist eine Strukturierung dieser Suchbegriffe. Also welche konkreten Keywords soll ich auf meiner Webseite behandeln – welche besser nicht? Kann ich zu diesem Suchbegriff tatsächlich sinnvolle Inhalte erstellen? Ist der Suchende bei diesen Keywords überhaupt an meiner Dienstleistung interessiert?

Man unterscheidet zwischen drei Suchintentionen:

  • Navigational queries: Keywords wie „youtube“ oder „google maps“ – Suchende haben hierbei ein konkretes Ziel vor Augen – in der Regel eine bestimmte Website
  • Informational queries: Keywords wie „bester Optiker Freistadt“ – Ihnen liegt in der Regel eine Frage zu Grunde
  • Transactional queries: Sind immer kommerzieller Natur (à la „Produkt kaufen“) – solche Suchbegriffe sind stark umkämpft

Informational queries haben in der Regel höhere Suchvolumina als transactional queries!

Als Grundlage hier eine Reihe von Kriterien, mithilfe derer sich schnell gut optimierte Webseiten identifizieren lassen:

  • Keyword in Title und Description
  • Gute Optimierung der Unterseite nach OnPage-Kriterien
  • Große inhaltliche Tiefe der Unterseite
  • Hohe Anzahl an Backlinks der Domain und Unterseite
  • Besonders aktuelle Inhalte, relevant bei Blogposts und Artikeln

Jetzt geht es noch darum, die ermittelten Ergebnisse zum Beispiel in Form einer Seitenstruktur umzusetzen. Keywords mit hohen Suchvolumina haben höchste Priorität und stehen oben, darunter reihen sich dazugehörige Keywords (mit meist niedrigerem Suchvolumen) ein. Je mehr Fachwissen vorhanden/verteilt ist, desto besser sind die Ergebnisse und demnach auch die Umsetzung.

Es lohnt sich durchaus, externe Dienstleister mit derartigen Aufgaben zu betrauen!

 

Quelle: t3n.de

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